Hinweis:
Chilis gibt es auf der ganzen Welt. In dieser Rubrik erfahren Sie alles über unsere Reisen, die Chilisorten in anderen Ländern und vieles mehr! Sie hatten auch ein scharfes Reiserlebnis?

Dann nehmen Sie doch mit uns Kontakt mit uns auf und erzählen Sie uns Ihre Geschichte.


Mit dem Rucksack durch Kambodscha

chilihead  23 Oktober 2012 12:07:19
… und Chilis gab es natürlich auch.

Wir haben den Rucksack gepackt und uns auf nach Fernost gemacht. Der Weg in die Hauptstadt „Phnom Penh“ war schon sehr abenteuerlich. Mit dem Bus über Stock und über Stein. Mit dabei viele Khmer (so werden die Einwohner von Kambodscha genannt), eine Handvoll Vietnamesen und natürlich Hund und Huhn, die bei solch einer Fahrt nicht fehlen dürfen.

Image:Mit dem Rucksack durch Kambodscha


Angekommen in Phnom Penh stand natürlich eine kleine Städtetour an, damit man Land und Leute etwas besser kennen lernt. Nach etlichen Tempeln und Buddhastatuen, gab es auch endlich was Feines zu essen.  

„Khmer Curry“ und „flambierter Wasserbüffel“.
Image:Mit dem Rucksack durch Kambodscha

Endlich hatten wir auch die ersten Chilis inKambodscha gefunden. Zwar lagen sie gekocht in unserem Essen, aber sie haben ihren Zweck erfüllt und unsere Gerichte fein gewürzt. Also ab auf den Markt und weiter suchen, vielleicht finden wir auch wieder einen Bauern, der uns mit zu seinen Chilifeldern nimmt.

Die Märkte in Kambodscha sind den anderen asiatischen Märkten gleich. Groß, eng, überlaufen und man bekommt alles was man möchte, oder auch nicht möchte.

  Image:Mit dem Rucksack durch Kambodscha

(Getrockneter Fisch und Krustentiere, frische Fleisch- und Fischsorten, Gemüse (natürlich waren Chilis dabei), Obst, Klamotten, Süßigkeiten und Garküchen die Fleischstücke braten und Eiern am Spieß anbieten.)

An den Garküchen haben wir auf der Tour auch ein wunderbares Gewürz gefunden, welches wir auf frisch gebratenen Krustentieren bekommen haben. Also suchten wir nach dem Gewürz, bis uns gesagt wurde, dass es ich hierbei um Salz und Pfeffer handelt… Das konnten wir erst nicht glauben, aber es war die Wahrheit.
Image:Mit dem Rucksack durch Kambodscha

Da der Chilivorrat schon gedeckt war und wir in den letzten Tagen, keinen Chilibauern gefunden hatten, machten wir uns auf die Suche nach diesem köstlichen Pfeffergemisch.

Wie das Leben dann so spielt, haben wir einen Tauchlehrer kennen gelernt, der jemand kannte, der wieder jemand kannte, diesen Pfeffer vertreibt. Natürlich gibt es diesen auch auf dem Markt zu erwerben, aber was kann es besseres geben, als ein Produkt direkt von der Quelle zu bekommen.

Hier haben wir auch unsere gesuchte Würzmischung gefunden und noch weitere tolle Pfeffersorten.

Den schwarzen, den weißen, den grünen und den roten Kampot Pfeffer. Kampot Pfeffer, weil er aus der Region „Kampot“ kommt und dort angebaut wird.

Uns wurde noch ein Tipp gezeigt, wie man das perfekte Aroma aus dem Pfeffer noch etwas mehr herauskitzeln kann. Man nimmt die gewünschte Menge an Körnern und röstet sie in einer Pfanne, oder einem Topf, ohne Öl, kurz an. Das war der absolute Wahnsinn.

Kurz entschlossen, haben wir etwas weißen und schwarzen Kampot Pfeffer gekauft.

Wieder in Deutschland war unser Vorrat sehr schnell leer, daher haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt und sämtliche Kontakte mobilisiert, bis wir wieder an diesen wunderbaren Pfeffer heran gekommen sind und jetzt kann man ihn auch endlich in unserem Shop beziehen.

Kambodscha war und ist eine Reise wert!!!
Image:Mit dem Rucksack durch Kambodscha

 

Ägypten

Chilihead  18 April 2011 21:30:31
In diesem Bericht möchte ich von meiner Reise in das entfernte Ägypten berichten. Schon vor der Abreise war ich davon überzeugt, dass ich nicht ohne neue Chilisorten die deutsche Grenze wieder überschreiten werde.
Ziel war im Detail Hurghada.



Natürlich ist Hurghada von Hotelanlagen und Touristen nur so übersät, allerdings hatte ich dennoch die Hoffnung in den kleinen Läden, die zum Teil auch diverse Gewürze verkauften, auf die ein oder andere Chilisorte zu stoßen. Wie in fast jedem südländischen Kontinent würzen die Einwohner Ihr Essen gerne gut und es wird sehr gerne scharf gegessen. Im Hotel selbst war dies nicht der Fall, da die Inhaber unter anderem Rücksicht auf die europäischen Hotelgäste genommnen haben.

Neben dem Hotel befand sich eine Promenade mit einigen kleinen Geschäften. In einem Laden wurde ich schließlich fündig. Es wurden diverse Sorten angeboten, in getrockneter Form. Die Trocknung wurde laut Berichten direkt an der Sonne durchgeführt. Die Schoten waren kaum beschädigt. Durch den schonenden Umgang waren auch die Samen in einer optisch guten Qualität vorhanden. Das genaue Alter konnte ich dem Ladenbetreiber leider nicht entlocken. Ich nehme an, dass die Chilis schon eine ganze Zeit den Ladengeschäft gehütet hatten.



Mir selbst ging aber sowieso nur darum, aus den Samen eine frische Pflanzen zu ziehen. Von all den Sorten war für mich nur eine einzige interessant. Der Grund dafür war, dass nur für diese ein Sortenname bekannt war. Die anderen waren alle Anonym. Daher habe ich mich für die Sorte "Johnny Florence" entschieden. Aber nein, Ihr braucht danach nicht zu googlen. Im ganzen Internet habe ich keinen Hinweis auf diese Sorte zu finden. Ursprünglich soll diese Sorte wohl aus dem Sudan stammen.



Die Schoten sind klein und sehr scharf. Die Samenproduktion ist relativ hoch. Die Keimrate ist leider mehr als schlecht. Letztes habe ich ca. 20 Samen ca. 2 Wochen quellen lassen. Davon ist ein Samen gekeimt und als kleine Pflanze gestorben.
Ich gebe die Hoffnung dennoch nicht auf. Aktuell habe ich wieder mehrere Samen in einem Filmdöschen zum Vorquellen geschickt. Man darf gespannt sein, was dieses Jahr daraus wird.

Mein Ziel ist es diese Sorte nachzuziehen und Euch die Samen anbieten zu können. Für weitere Infos über die Sorte "Johnny Florence" wäre ich sehr dankbar.

Mit ein bisschen Glück kann ich vielleicht schon dieses Jahr Bilder von den Pflanzen einer "Johnny Florence" nachreichen.

Vielleicht kann einer von Euch anhand der oben gezeigten Fotos die Sorte exakter bestimmen. Darüber würde ich mich wirklich sehr freuen.

Auf Entdeckungsreise in Vietnam

Chilihead  4 April 2011 22:17:27
Der Badische Chili in Vietnam


Image:Auf Entdeckungsreise in Vietnam

Im Sommer 2010 hat sich das Team des Badischen Chilis auf Entdeckungsreise im Vietnam gemacht.



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Neben der Besichtigung des Landes, stand auch die Suche nach neuen Geschmackserlebnissen im Vordergrund.

Unsere Reise führte uns von Nord- nach Südvietnam. Hierbei sind wir so manchen Leckereien über den Weg gelaufen.

Das Klima im Vietnam ist perfekt zum Anbau von Pfeffer- und Chilipflanzen. Das ganze Jahr über herrschen hier Temperaturen zwischen 20 und 28°, sowie eine Luftfeuchtigkeit von 70 bis 80%.

Viele ihrer Gerichte verfeinern die Vietnamesen mit kleinen Chilischoten, diese bringen eine leichte Schärfe an den Gaumen und runden das Essen perfekt ab. An jeder Straßenküche, wo man sich mit frischen, leckeren Gerichten eindecken kann, gibt es kleine Schälchen mit frischen Chilis. Diese sind entweder zu einem Brei gemahlen, grob zerstoßen, oder in Scheiben vorzufinden.


Image:Auf Entdeckungsreise in Vietnam

 Weiterhin stehen kleine Flaschen auf dem Tisch, diese sind mit Essigwasser und Chilis gefüllt. Als Beilage wird im Vietnam, sowie in fast allen anderen asiatischen Ländern Reis oder Nudeln zu den Gerichten serviert.

Im Vietnam gibt es von zwei Dingen reichlich: Reisfelder und Mopeds.

Was man im Vietnam unbedingt gesehen haben muss, ist die Hauptstadt Hanoi, sowie die HaLong Bucht. Wunderschöne kleine Inseln ragen in die Höhe und bieten einen unvergesslichen Anblick.

Was man über Vietnam wissen sollte ist, dass die Menschen wirklich sehr nett sind, jedoch dreht sich im Norden des Landes fast alles nur ums Geld. Um dein Geld. Daher sind die Menschen auch meist freundlich zu einem.

Beim Besuch dieses Landes, braucht man keine Angst vor der etwas anderen Kultur zu haben. Ein Tipp hierzu: Man muss sich auf Land, Leute und Umgebung einfach einlassen und alles so nehmen wie es kommt.

Probieren geht bekanntlich über studieren, daher sollte man sich nicht vor ausgefallenen Speisen drücken oder gar ekeln. Einfach mal verkosten, vielleicht ist es gar nicht so schlimm wie man denkt. Ein großer Teil der  Speisen, war außerordentlich lecker und bekömmlich. Vorallem ist das Essen im Vietnam sehr sehr günstig, daher kann man sich beherzt durch alle kulinarischen und scharfen Köstlichkeiten essen. In der vietnamesischen Küche wird neben Chili auch häufig Lemonengras, Ingwer und Koriander verwendet. Diese frischen Zutaten sind Hauptbestandteil der ausgewogenen Ernährung der Vietnamesen.

2 leckere Rezepte haben wir natürlich auch mitgebracht. Zu den Rezepten gelangen Sie über diesen Link.

Der Vietnam ist eine Reise wert!!!

Hinweise:

Die Währung im Vietnam heißt Dong

Auf Vietnamesisch heißt Chili   ớt

Verhandeln Sie immer mit den Tuk Tuk, oder Taxifahrern und legen Sie einen Preis vorher fest.

Nehmen Sie sich ein Herz und laufen Sie mit einem konstanten Tempo über die Straße, denn die Mopeds halten für niemanden, sie weichen Ihnen einfach aus .




Türkei - Chili Inklusive

Chilihead  4 April 2011 22:04:56
Dieses Jahr war ich in der Türkei, genauer gesagt in Titreyengöl in der Nähe von Side.


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Die Hotelanalge war sehr schön, zu meiner Verwunderung gab es auch einen kleinen Garten. Und wer hätte es gedacht, darin wuchsen etliche Chilis in verschiedenen Sorten, die mit Sicherheit schon mehrere Monate oder sogar Jahre dort wuchsen. Die Sorten sind mir nicht bekannt.

Ich nehme an, dass die Chilis direkt in der Hotelküche weiterverarbeitet werden. Der Schärfegrad war allerdings sehr gering.

Anbei die Bilder.

Image:Urlaubsentdeckung

Image:Urlaubsentdeckung


Image:Urlaubsentdeckung

Image:Urlaubsentdeckung

Image:Urlaubsentdeckung

Natürlich habe ich zu Forschungszwecken von jeder Sorte die Samen geliehen. Nächste Saison werden wir einen Teilbereich des Gartens unseren unbekannten Sorten aus verschiedenen Ländern reservieren. Wir dürfen gespannt sein, was daraus wird!